Bürgerinfos

Wie setze ich einen Notruf ab?

  • Einen Notruf können Sie von Überall auch mit dem Handy über die Nummer 112 absetzen.
  • Ebenso öffentliche Münzfernsprecher können hierzu ohne das Einwerfen von Geld benutzt werden.
  • In allen Fällen ist es ratsam die 112 zu wählen.
  • Natürlich bekommen Sie auch über den Polizeinotruf 110 Hilfe.
  • Es ist enorm wichtig folgende Punkte zu beachten:

Wer ruft an?

Wo wird die Hilfe benötigt?

Was ist passiert?

Wie viele Verletzte gibt es / welche Verletzungen haben sie?

Warten sie auf Rückfragen des Disponenten

 

  • Bleiben sie wenn möglich in der Nähe des Telefons mit dem Sie angerufen haben. Sollte es zu dringenden Rückfragen kommen wird der Disponent versuchen sie zurückzurufen.
  • Denke Sie immer daran, je genauer der Disponent die Umstände kennt, desto besser und schneller können die Einsatzkräfte helfen. Deshalb versuchen Sie die Lage so genau und sachlich wie möglich zu schildern. Versuchen Sie Ruhe zu bewahren.
  • Wenn Sie dies alles versuchen zu befolgen so haben sie Ihren Anteil dazu beigetragen dass die Rettungskräfte schnellstmöglich und effektiv Ihnen oder anderen helfen können.

Erste Hilfe Maßnahmen in Notfall

Das Wichtigste bei einem Notfall ist es, aus der Menschenmenge herauszutreten und zu helfen. In manchen Fällen reicht es schon aus, eine bewußtlose Person in einer stabilen Seitenlage zu bringen, um diese vor dem Ersticken zu bewahren. Haben Sie keine Angst davor, etwas falsch zu machen, denn es ist schlimmer, wenn Sie überhaupt nicht handeln.

„Schaden anrichten können Sie vor allem, wenn Sie nicht helfen.“

In regelmäßigen Zyklus (2 Jahre) sollten Sie Ihr Wissen im Erste-Hilfe-Kurs auffrischen. In der Regel muss für ein Kurs, z.B. beim Roten Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft oder Johanniter Unfallhilfe, über zwei Samstage rund 30,- Euro investiert werden. Erste-Hilfe bei kleineren Notfällen: •    Kleinere Schnittverletzungen Wunde ausbluten lassen und die Ränder mit einem Antiseptikum (z.B. Polyvidonjod, Octenidindihydrochlorid) desinfizieren. Dann die Wundränder aneinanderrücken und quer zur Schnittrichtung ein Pflaster darüberkleben. Bei Schnitten, die länger als ein Zentimeter sind, zum Arzt gehen. •    Schürfwunden Wunde vorsichtig mit desinfizierendem Mittel abtupfen. Nicht mit Wasser reinigen und auch keine Puder oder Salben auftragen. Wenn möglich die Wunde an der Luft trocknen lassen, bis sich Schorf gebildet hat. Wenn die Gefahr besteht, daß die Wunde verschmutzt, mit steriler Wundauflage abdecken und mit Mullbinden befestigen. Achtung: Watte, Zellstoff oder Mullbinden eignen sich nicht als direkte Wundauflage. Sie beeinträchtigen die Wundheilung, weil sie fusseln oder mit der Wunde verkleben können. •    Verbrennung/Verbrühung Kleinere Brandwunden sofort und so lange unter handwarmem Wasser kühlen, bis der Schmerz nachläßt. Größere Verbrennungen locker mit einer sterilen Brandwundauflage abdecken und möglichst schnell einen Arzt aufsuchen. Bei Verbrühungen die nasse Kleidung sofort entfernen. Kleidung, die in der Wunde klebt, darf nur der Arzt entfernen. Brandblasen nicht aufstechen. Zur Nachbehandlung eignet sich Brandgel (nicht auf die frische Verbrennung). •    Prellung und Bluterguß Die betroffene Stelle ruhig halten, möglichst hochlagern und kühlen, am besten mit einer Kühlkompresse, die mit einer elastischen Binde fixiert wird. Mit Salben oder Cremes, die entzündungshemmende Stoffe wie Ibuprofen, Felbinac, Diclofenac, Piroxicam oder Mucopolysaccharidpolysulfat enthalten, können Sie die Heilung fördern.

Wie verhalten ich mich richtig bei einem Brand ?

  • Bewahren Sie auf jeden Fall ruhe und geraten Sie nicht in Panik
  • Rufen Sie sofort die Feuerwehr unter der Nummer 112
  • Versuchen Sie kleine Brände mit einem Feuerlöscher zu löschen
  • Bringen Sie sich NIEMALS selbst dabei in Gefahr!
  • Schließen Sie alle Fenster und Türen (soweit möglich) damit das Feuer keinen zusätzlichen Sauerstoff bekommt
  • Warnen Sie Ihre Mitbewohner und Nachbarn
  • Verlassen Sie schnellstmöglich das Gebäude – Falls das nicht möglich ist, begeben Sie sich auf einen Balkon oder an ein Fenster und machen sich bemerkbar, die Feuerwehr wird Sie sofort retten
  • Bewegen Sie sich soweit unten wie möglich wenn schon zu viel Rauch im Raum ist
  • Niemals einen Aufzug im Brandfall benutzen
  • Machen Sie sich an der Straße für die Feuerwehr bemerkbar
  • Sagen Sie der Feuerwehr sofort, ob sich noch Personen oder Tiere im Gebäude befinden
  • Sagen Sie der Feuerwehr wo es brennt und was brennt
  • Lassen Sie sich von einem Arzt behandeln wenn Sie Rauch eingeatmet haben oder anderweitig verletzt sind

Rauchmelder retten Leben

Die meisten Brandopfer – 70% – verunglücken nachts in den eigenen vier Wänden. Gefährlich ist dabei nicht so sehr das Feuer, sondern der Rauch. 95% der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung! Rauchmelder haben sich als vorbeugender Brandschutz bewährt. Heimrauchmelder mit dem Prüfzeichen gibt es kostengünstig unter anderem in Baumärkten, Verbrauchermärkten, im Feuerwehr- und im Elektrofachhandel. Rauchmelder lassen sich auch ohne handwerkliches Geschick mit wenigen, dem Gerät beiliegenden Schrauben und Dübeln montieren. Damit Sie von Ihren Rauchmeldern optimalen Schutz erwarten können, müssen Sie bei der Installation folgendes beachten: •    Befestigen Sie Rauchmelder immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt; •    an der Decke in der Raummitte bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt; •    immer in waagerechter Position (auch bei Dachschrägen); •    nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft; •    nicht in der Dachspitze (wenigstens 30 bis 50 cm darunter); •    nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht. Spätestens alle 10 Jahre sollten Rauchmelder aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden.

Was Sie beim Kauf beachten sollten!

– Funktionsweise auf fotooptischer Basis – Warnfunktion bei nachlassender Batterieleistung mit VDS-Zulassung – Zusammenschaltbarkeit durch Draht oder Funk – Testknopf zur Funktionsüberprüfung – Preis je nach Anbieter zwischen 25 € und 80 €. Für Gehörlose gibt es auch Rauchwarnmelder, die mit Blitzeinrichtungen und Rüttelkissen verbunden werden könnenBitte beachten sie, dass Rachwarnmelder keine Brände verhüten können. Sie können sie nur frühzeitig erkennen und melden. Trotz der Verwendung von Rauchwarnmeldern sollte man Brände am besten gar nicht erst entstehen lassen. In der Wohnung sollten deshalb folgende Hinweise beachtet werden:- Niemals im Bett rauchen- Zigaretten oder Kippen nur in nicht brennbaren Behältnissen ablegen – Niemals offenes Feuer (z.B. Kerzen) unbeaufsichtigt lassen – Elektrogeräte, die beim Betrieb Wärme entwickeln, entsprechend den Betriebsanleitungen betreiben, insbesondere freihalten von Lüftungsöffnungen – Eingeschaltete Elektrogeräte, wie Bügeleisen, Herde, Toaster, Heizdecken, Kaffeemaschinen, Fernseher u.ä. nie unbeaufsichtigt lassen – Brennendes Fett (z.B. in Pfannen oder Fondue-Topf) nie mit Wasser löschen, sondern mit dazu passendem Deckel oder mit Lösch- oder Wolldecke (keinesfalls Kunstoffdeckel) ersticken – Defekte Elektro. und Gasgeräte nur von Fachbetrieben instand setzen lassen – Zündhölzer und Feuerzeuge kindersicher verwahren

Wo installiert man Rauchwarnmelder?

Rauchwarnmelder gehören an die Zimmerdecke, möglichst in die Raummitte, aber in jedem Fall mindestens 50cm von der Wand entfernt. Sie sind einfach mit Schrauben oder Dübeln zu montieren

Rauchwarnmelder sollen in Räumen angebracht werden, in denen es zu einer Brandzündung kommen kann und in denen sich Personen aufhalten. Rauchwarnmelder sollen auch in Räumen von Wohnungen angebracht werden, in denen es zu Brandzündungen kommen kann und in denen sich zeitweise keine Personen aufhalten. In kleineren Gebäuden können Personen das Alarmsignal hören, wenn sie sich im Raum oder in Nachbarräumen aufhalten. In größeren Nutzungseinheiten können mehrere (hierfür geeignete) Rauchwarnmelder durch Funk- oder Drahtverbindungen so zusammmengeschaltet werden, dass beim Ansprechen eines Rauchwarnmelders auch die anderen Melder das Alarmsignal abgeben.

Mindestausstattung: o    – Je ein Rauchwarnmelder in Flur, Schlafzimmer, Kinderzimmer und Küche o    – bei offener Verbindung mehrerer Geschosse mindestens ein Rauchwarnmelder pro Etage Optimale Ausstattung: o    – zusätzliche Installation von Rauchwarnmeldern in allen Wohnräumen, in Werkräumen und Räumen, in denen eine Brandzündung denkbar ist. Für größere Gebäude ist es sinnvoll, die Rauchwarnmelder zusammen zu schalten.

Wie funktioniert ein Rauchwarnmelder?

Der Rauchwarnmelder erkennt die bei einem Brand entstehenden feinen Rauchpartikel und warnt, bevor die Rauchkonzentration gefährlich wird mit einem lauten Alarmton. Die Personen, die sich im betroffenen Raum befinden und Personen in Hörweite in Nachbarräumen, haben somit den notwendigen Zeitvorsprung, um sich und ihre Familie in Sicherheit zu bringen.Betrieben wird der Rauchwarnmelder mit handelsüblichen Batterien, die eine Betriebsdauer von 2 bis 3 Jahren gewährleisten. Ein notwendiger Batteriewechsel wird von den Geräten üblicherweise mit kurzen Pieptönen angezeigt. Fehlalarme durch Zigarettenrauch, brennende Kerzen, etc. werden bei qualitativ guten Rauchwarnmeldern nicht ausgelöst.

Häufige Ursache für Brände: Elektrogeräte

Elektrogeräte sollten grundsätzliche nie unbeaufsichtigt sein!Potentielle Brandherde, mit denen viele nicht rechnen, sind aber auch ältere Geräte und defekte Stromleitungen oder Steckdosen. Küchenbrände entstehen häufig, wenn sich Speisen oder Speisenreste auf einem Herd befinden, der nicht abgeschaltet ist. So etwas kann recht schnell passieren, wenn etwa Ihr Nachbar an der Haustüre klingelt oder Ihr Telefonat doch länger dauert, als Sie sich das vorgenommen hatten. Dann heizt der Herd unbeaufsichtigt weiter, bis ein Brand entsteht.

Bügeleisen erreichen weitaus höhere Temperaturen, als man glauben möchte. Die praktischen Haushaltshilfen können leicht bis zu 250 Grad Celsius heiß werden. Solche Temperaturen reichen aus, um viele Textilien Feuer fangen zu lassen. Weinzierl mahnt: „Lassen Sie Ihr Bügeleisen niemals unbeaufsichtigt, wenn es eingeschaltet ist. Sollte es doch einmal zu einem Brand kommen, ziehen Sie zuerst den Netzstecker oder schalten Sie die entsprechende Sicherung aus, alarmieren Sie die Feuerwehr und löschen Sie das Feuer erst danach – Diese Reihenfolge gilt übrigens für alle elektrischen Geräte, die in Brand geraten sind!“

Was Elektrogeräte angeht, fängt der Brandschutz bereits beim Kauf eines neuen Gerätes an. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass die Elektrogeräte über Prüfsiegel wie etwa GS-, VDE- oder VdS-Siegel verfügen. Außerdem sollten Sie Reparaturen immer vom Fachmann ausführen lassen. Nur so können Sie sicherstellen, dass von Ihrem Elektrogerät auch nach der Reparatur keine Gefährdungen ausgehen.

Elektrogeräte, die auch Wärme entwickeln können, wie zum Beispiel Fernseher, Computermonitore etc. sollten Sie immer so aufstellen, dass Ihre Lüftungsschlitze nicht verdeckt werden, damit die Wärme ungehindert abziehen kann. Ein Wärmestau kann im ungünstigsten Fall zu einer Selbstentzündung des Gerätes führen. Lassen Sie des Weiteren Elektrogeräte, wenn Sie sie gerade nicht benötigen, nicht längere Zeit im Standby-Modus. Das spart nicht nur Strom, sondern wirkt auch einer Überhitzung der Geräte entgegen. Geräte, die gar den Zweck verfolgen, eine größere Hitze zu entwickeln, wie Toaster oder Tischgrills, sollten Sie außerdem stets nur auf einer feuerfesten Unterlage, wie z.B. der Arbeitsplatte Ihrer Küche verwenden.

Viele Altbauten verfügen über ein erschreckend marodes Netz von Elektroleitungen. Hier kann es leicht zu Kabelbränden kommen. Das passiert besonders häufig dann, wenn zu viele Elektrogeräte den Strom aus einer Steckdose beziehen bzw. wenn es in Ihrer Wohnung zu wenige unabhängige Stromkreise gibt.

Was muss ich beim Grillen beachten ?

  • Bei Verbrennung von Kohle oder Gas entsteht das giftige Kohlenmonoxid. Dies ist farb- und geruchlos.
  • Bei einer entsprechend hohen Konzentration im Raum kommt es sehr schnell zu einer Handlungsunfähigkeit von anwesenden Personen mit folgender Bewusstlosigkeit.
  • Wird den Betroffenen nicht rechtzeitig geholfen und an die frische Luft gebracht, kommt es schließlich zu Koma und gar zum Tod.
  • Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung sind Kopfschmerzen und Übelkeit und erschwerte Atmung.
  • Besteht der Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung, so müssen auch die Ersthelfer geeignete Schutzmaßnahmen treffen, um nicht selbst Opfer einer Intoxikation zu werden. Dazu zählen eine ausreichende Sauerstoffzufuhr durch öffnen von Fenstern und Türen.

So geht Sicheres Grillen:

  •  Achten Sie schon beim Aufstellen des Grillers im Freien darauf, dass er kippsicher steht.
  • Der Untergrund sollte eben und feuerfest sein.
  • Verschieben Sie den Griller nicht während des Grillens.
  • Sorgen Sie dafür, dass der Griller einen Mindestabstand von ca. 5 Metern zu brennbaren Gegenständen – auch Sträuchern oder Bäumen – hat.
  • Verwenden Sie Ihren Gartengrill nicht in der Garage oder sonstigen geschlossenen Räumen oder unter Sonnenschirmen.
  • Verwenden Sie nur handelsübliche Grillkohle und Grillanzünder. Am sichersten sind feste Anzündhilfen.
  • Nehmen Sie niemals Benzin oder Spiritus zum Anzünden!
  • Gießen Sie keine brennbaren Flüssigkeiten auf die glühende Kohle – das erzeugt eine Stichflamme, die zu schwersten Verbrennungen führen kann.
  • Lassen Sie Ihr Grillfeuer nie unbeaufsichtigt und lassen Sie Ihre Kinder nicht alleine am Grill.
  • Beachten Sie Windrichtung und Windstärke wegen möglichem Funkenflug und löschen Sie bei starkem Wind die Glut ab.
  • Legen Sie während des Grillens wegen schädlicher Gase keine Kohle nach. Nur Holzkohle mit einer weißen Ascheschicht hat die richtige Temperatur für gleichmäßiges Grillen.
  • In die Glut tropfendes Fett kann spritzen und schmerzhafte Verbrennungen erzeugen, es kann aber auch Brände auslösen – und der entstehende Qualm kann beim Menschen Krebs erregen. Eine gute Lösung sind daher Grillschalen, die abtropfendes Fett auffangen.
  • Löschen Sie nach dem Grillen die Glut mit Wasser,auf keinen Fall sollten Sie diese in den Mülleimer entsorgen.
  • Achten Sie bei Elektrogrillern darauf, das Stromkabel stolperfrei zu verlegen und schützen Sie das Gerät vor Feuchtigkeit

Schutzmaßnahmen bei Gewitter

  • Blitzentladungen suchen sich einen hohen Punkt, z.B. aufragende Bäume, Masten, Antennen und dergleichen. Halten Sie sich von solchen Objekten fern. Suchen Sie nach Möglichkeit Schutz in einem Gebäude. Werden Sie im Freien auf einer Wiese o.ä. überrascht, machen Sie sich so klein wie möglich und gehen Sie in die Hocke, auf die Zehenspitzen, mit möglichsteng aneinander stehenden Füßen.
  • Verlassen Sie ihr Kraftfahrzeug nicht und berühren Sie im Inneren keine blanken Metallteile, das Fahrzeug wirkt wie ein Farradayscher Käfig und leitet elektrische Entladungen ab, so daß Sie im Inneren geschützt sind.
  • Halten Sie zu Überlandleitungen einen Mindestabstand von 50 Metern.
  • Durch die elektrische Entladung eines Blitzes kann es im Stromnetz zu Überspannungen kommen. Sofern Ihre Sicherungen keinen ausreichenden Überspannschutz haben, können Sie elektrische Geräte durch eine Strom leiste mit integriertem oder zwischengeschaltetem Überspannungsschutz gegen Überlastung schützen. Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die Blitzschutzanlage Ihres Hauses, da der Blitzschlag über das Stromnetz für Überspannung sorgen kann. Ggf. nehmen Sie empfindliche elektrische Geräte wie Fernseher oder Computer vom Netz.
  • Ein Blitzeinschlag in das Mauerwerk eines Gebäudes kann dieses erheblich beschädigen. Feuchtigkeit in einer Mauer wird durch den Blitzschlag eventuell verdampft. Es entsteht extremer Druck, der zu Rissen und Brüchen führen kann. Dies könnte die Tragfähigkeit erheblich beeinflussen.

Schutzmaßnamen bei starken Regen

Halten Sie Türen und Fenster geschlossen, damit keine Regenböen Wasser in den Wohnbereich drücken können, bedenken Sie evtl. vorhandene Dachluken. Achten Sie darauf, daß in Ihrer Wohnung kein Durchzug entstehen kann, der bei plötzlich zuschlagenden Türen oder Fenstern zu Bruch führt. Bedenken Sie, daß starker Wind das Regenwasser schräg durch Öffnungen eindringen lassen kann und hierdurch eventuell elektrische Geräte oder Anschlüsse gefährdet werden könnten. Bei sehr starken Niederschlägen könnte Wasser in die tiefer gelegenen Räume (Keller) eindringen, ggf. sollten Sie elektrische Geräte im Kellerbereich vom Netz nehmen und durch Wasser gefährdete Materialien erhöht lagern, bei Freisetzung gefährlicher Substanzen, wie z.B. Heizöl, verständigen Sie die Feuerwehr. Bei starken Niederschlägen kann die Kanalisation überfordert werden und das Wasser fließt möglicherweise nur langsam ab, so dass Straßen überflutet sein können.

Wie erhalte ich mich richtig bei einem Eisunfall ?

  • Nehmen Sie Warnungen der örtlichen Behörden vor dem Betreten von Eisflächen sehr ernst!
  • Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt, dann nicht betreten.
  • Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben.
  • Prinzipiell sollten Sie nur Gewässer betreten, die Sie kennen.
  • Wer einbricht, sollte versuchen, sich am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen.
  • Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
  • Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen:
  • Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste), nicht zu weit hinaus wagen.
  • Wer zum Helfen die Eisfläche betritt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter) verwenden, um das Gewicht zu verteilen.
  • Gerettete in warme Decken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben.
  • Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen warmen Tee reichen.